Hier verbringen Royals ihre Flitterwochen
Die luxuriösen Hochzeitsreisen der britischen Königsfamilie
Wie und wo verbringen die Mitglieder eines Königshauses wohl ihre Flitterwochen? Fest steht: Die Hochzeitsreisen der britischen Royals waren schon immer eine luxuriöse Angelegenheit. Die frisch verheirateten Paare begannen ihr Eheleben an Orten, von denen die meisten von uns nur träumen können – auch wenn die Ehen selbst manchmal im Laufe der Jahre in die Brüche gingen.
Von Luxusanwesen auf dem Land bis hin zu tropischen Privatinseln: Entdecken Sie hier einige der Orte, die die britischen Royals auf ihren Hochzeitsreisen besuchten …
Adaptiert von Marlen Luge
König Georg VI. und Queen Mum: Surrey
Als der britische König Georg VI. die schottische Adlige Elizabeth Bowes-Lyon heiratete, war er noch als Prinz Albert bekannt.
Georg VI. machte der späteren Königinmutter dreimal einen Heiratsantrag, bevor sie sich zu einer Ehe mit ihm entschloss. Das königliche Paar heiratete schließlich im April 1923 in der Westminster Abbey in London.
König Georg VI. und Queen Mum: Surrey
Für ihre Flitterwochen reisten die britischen Royals nach Polesden Lacey, einem prachtvollen Herrenhaus in Surrey, einer Grafschaft im Südosten Englands. Das Anwesen gehörte der wohlhabenden Philanthropin Maggie Greville. Mit seinen funkelnden Kronleuchtern, Gemälden aus dem 17. Jahrhundert und einer Fabergé-Kollektion bot das Anwesen eine glamouröse Kulisse für die Hochzeitsreise des frisch verheirateten Brautpaares.
Die geräumigen Schlafzimmer des Gebäudes verfügten über eigene Badezimmer und Telefone – damals ein echter Luxus – und waren mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.
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König Georg VI. und Queen Mum: Surrey
Während ihres Aufenthalts genossen der zukünftige König und die Königin Spaziergänge durch die Gärten des Anwesens, spielten Golf und nutzten den Tennisplatz. Als Maggie Greville 1942 verstarb, vermachte sie das Haus dem National Trust, der britischen Organisation für Denkmalpflege und Naturschutz.
Heute können Sie das beeindruckende Anwesen mit seinen wunderschönen Gärten selbst erkunden und auch an einer Führung durch das Haus teilnehmen.
Königin Elisabeth II. und Prinz Philip: Hampshire
Nun zur Tochter von König Georg VI. und Queen Mum: Königin Elisabeth II. heiratete den Herzog von Edinburgh im November 1947 in der Westminster Abbey in London, nachdem die beiden zehn Jahre lang umeinander geworben hatten. Auf dem königlichen Empfang wurde mit einer knapp drei Meter hohen Hochzeitstorte gefeiert und das Paar brach danach unter einem Regen aus Rosenblättern in seine romantischen Flitterwochen auf.
Für ihre Hochzeitsreise wählten die Royals den Landsitz Broadlands in Hampshire, an der Südküste Englands aus. Das Anwesen gehörte dem Onkel von Prinz Philip.
Königin Elisabeth II. und Prinz Philip: Hampshire
Das imposante Herrenhaus liegt am Ufer des Flusses Test auf einem 2.400 Hektar großen Anwesen mit geschwungener Auffahrt und hügeligen Rasenflächen.
Das Gebäude, das von Ende Juni bis Anfang September für Besucher geöffnet ist, beherbergt unter anderem einen Skulpturensaal, Gemälde der renommierten Künstler Van Dyck, Raeburn und Reynolds, sowie eine Sammlung aus edlen Porzellan-Objekten des englischen Luxus-Herstellers Wedgwood.
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Königin Elisabeth II. und Prinz Philip: Hampshire
Die britische Königin hatte wohl Gefallen an dem Landsitz gefunden: Elisabeth II. und Prinz Philipp kehrten im November 2007 für die offiziellen Fotos ihrer diamantenen Hochzeit zurück.
Sechzig Jahre später schien das königliche Ehepaar das Foto ihrer Hochzeitsreise hier nachzustellen: Auf dem Bild hält die verstorbene britische Monarchin Prinz Philips Arm und trägt dieselbe Perlenkette und edle Brosche, mit denen sie auch auf der Originalaufnahme zu sehen ist.
Prinzessin Margaret und Antony Armstrong-Jones: Karibik
Prinzessin Margaret, die jüngere Schwester von Elisabeth II., gab dem Fotografen Anthony Armstrong-Jones (dem späteren Lord Snowdon) im Mai 1960 das Jawort. Anschließend stachen die Royals für ihre luxuriöse Hochzeitsreise auf der königlichen Yacht „Britannia“ in See.
Das 126 Meter lange Schiff wurde von König Georg VI. in Auftrag gegeben. Es diente dem britischen Königshaus 44 Jahre lang, bevor es 1997 außer Dienst gestellt wurde.
Prinzessin Margaret und Antony Armstrong-Jones: Karibik
Das verliebte Ehepaar reiste mit der Luxus-Yacht in die Karibik und besuchte während seiner sechswöchigen Kreuzfahrt auch Antigua. Urlauber können sich hier bekanntermaßen an über 365 weißen Sandstränden erholen – einem für jeden Tag des Jahres.
Sie legten auch bei Mustique an, einer Privatinsel im Karibischen Meer, auf der unter anderem wunderschöne Frangipani- und Bougainvillea-Blumen blühen.
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Prinzessin Margaret und Antony Armstrong-Jones: Karibik
Colin Tennant, dem die Insel damals gehörte, zählte zu Prinzessin Margarets besten Freunden und machte ihr ein großzügiges Hochzeitsgeschenk: ein Stück Land auf der paradiesischen Insel. Sie ließ dort eine Luxus-Villa mit insgesamt fünf Schlafzimmern bauen, wo sie oftmals ihren Urlaub verbrachte.
Prinzessin Margaret und Lord Snowdon ließen sich 1978 allerdings wieder scheiden.
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Prinzessin Anne & Mark Phillips: Galapagosinseln
Prinzessin Anne, die einzige Tochter von Königin Elisabeth II., heiratete den Vielseitigkeitsreiter Mark Phillips im Jahr 1973 in der Westminster Abbey in London. Anschließend flog das frisch verheiratete Paar nach Barbados, wo sie an Bord der Yacht „Britannia“ gingen.
Während der ersten Woche auf See kamen jedoch heftige Stürme auf, die das Paar seekrank machten. Vielleicht ein Omen? Die Ehe wurde 1992 wieder geschieden.
Prinzessin Anne & Mark Phillips: Galapagosinseln
Der letzte Halt der Flitterwochen waren die Galapagosinseln, eine Reihe von Vulkaninseln, die rund 970 Kilometer vor der Küste Ecuadors zu finden sind.
Die Inselgruppe ist für ihre tierische Artenvielfalt berühmt und die dort lebenden Spezies zeigen kaum Scheu vor Besuchern. Riesenschildkröten, Seelöwen, Wasserschildkröten und sogar Albatros-Kolonien, können dort aus nächster Nähe erlebt werden.
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Prinz Charles und Prinzessin Diana: Mittelmeer und Schottland
Rund 750 Millionen Menschen verfolgten die königliche Hochzeitszeremonie auf ihren Fernsehbildschirmen, als sich Prinz Charles, heute König Charles III., und Diana Spencer am 29. Juli 1981 in der St.-Pauls-Kathedrale in London das Jawort gaben.
Die unglückliche Ehe startete mit einer elftägigen Kreuzfahrt im Mittelmeer an Bord der königlichen Yacht „Britannia“.
Prinz Charles und Prinzessin Diana: Mittelmeer und Schottland
Während seiner Flitterwochen genoss das Paar die Sonne in Tunesien, Sardinien, Griechenland und Ägypten. Diana soll es Spaß gemacht haben, rund um die königliche Yacht im Meer zu schwimmen.
An Bord herrschten strenge Regeln: Die Besatzung durfte keine Befehle rufen, sondern nur Handzeichen geben. Die Crew trug zudem weiße Turnschuhe, um sich auf dem Schiff besonders leise zu bewegen. Zur Besatzung gehörten insgesamt 220 Segler – traf einer von ihnen auf ein Mitglied der königlichen Familie, musste er stehenbleiben und geradeaus schauen, bis die Royals an ihm vorbeigelaufen waren.
Prinz Charles und Prinzessin Diana: Mittelmeer und Schottland
Nach der Kreuzfahrt reiste das Paar nach Balmoral Castle in Schottland, wo Diana im Jahr zuvor der königlichen Familie vorgestellt worden war. Das Paar übernachtete in Craigowan Lodge, einem Jagdschloss auf dem prachtvollen Anwesen.
Hier im Bild sind der damalige Prinz Charles und Lady Di in der schottischen Natur zu sehen. 15 Jahre später sollte die Ehe geschieden werden.
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Prinz Edward und Sophie Rhys-Jones: Schottland
Rund 200 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten im Juni 1999 die Hochzeit des jüngsten Sohnes der Queen, Prinz Edward, mit der PR-Beraterin Sophie Rhys-Jones.
Nach ihrer Hochzeit in der St George’s Chapel auf Schloss Windsor, das sich westlich von London befindet, reiste das frisch verheiratete Paar nach Birkhall, einem prachtvollen Jagdschloss in Schottland.
Prinz Edward und Sophie Rhys-Jones: Schottland
Das jakobinische Herrenhaus befindet sich in der Nähe des Flusses Dee und liegt auf dem über 20.000 Hektar großen Anwesen von Balmoral in Aberdeenshire. Birkhall wurde 1849 von Königin Victoria erworben und seitdem an die Mitglieder der britischen Königsfamilie weitergegeben. Als Queen Mum 2002 verstarb, übergab sie die Immobilie an ihren Enkel, den heutigen König Charles III.
Es heißt, Prinz Edward und Rhys-Jones hätten ursprünglich eine siebentägige Hochzeitsreise geplant, die sie aber wegen des guten Wetters verlängerten.
Prinz Charles und Camilla Parker Bowles: Schottland
Prinz Charles trat in die Fußstapfen seines jüngeren Bruders, als er und Camilla Parker Bowles im April 2005 ebenfalls für ihre Hochzeitsreise zum königlichen Birkhall-Anwesen in Schottland reisten. Das Paar hatte sich zuvor in der Windsor Guildhall das Jawort gegeben.
Die frischvermählten Royals gingen selbst während der Flitterwochen ihren königlichen Pflichten nach, als sie im nahegelegenen Ort Ballater gemeinsam einen Kinderspielplatz eröffneten.
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Prinz William und Kate Middleton: Seychellen
Die märchenhafte Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton im April 2011 wurde auf der ganzen Welt im Fernsehen übertragen. Während der königlichen Feierlichkeiten strömten tausende Gratulanten auf die Straßen Londons rund um Westminster Abbey und den Buckingham Palace.
Für ihre Flitterwochen wünschte sich das frisch verheiratete Paar jedoch eine etwas privatere Reise fernab der Öffentlichkeit.
Prinz William und Kate Middleton: Seychellen
Das Ehepaar flog auf die Seychellen, wo es zehn entspannte Tage auf einer abgeschiedenen Privatinsel verbrachte, die nur per Hubschrauber oder Boot zu erreichen war.
Die abgelegene Lage der Insel und die strengen Datenschutzgesetze vor Ort ermöglichten den britischen Royals eine private Auszeit fernab der neugierigen Blicke der Paparazzi.
Prinz William und Kate Middleton: Seychellen
Während ihres Besuchs auf den Seychellen übernachteten Prinz William und Kate wohl auf North Island in einer Luxusvilla, die über einen eigenen Pool, einen privaten Koch und sogar einen Butler verfügte. Medienberichten zufolge kostete die Hochzeitsreise damals mehr als eine halbe Million Euro.
Die Seychellen sind unter anderem für ihre unberührten Sandstrände, das azurblaue Meer und eine bunte Unterwasserwelt bekannt.
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Prinz Harry und Meghan Markle: Unbekannt
Als sich Prinz Harry und Meghan Markle am 19. Mai 2018 in der St George’s Chapel auf Schloss Windsor das Jawort gaben, war dies eines der größten TV-Ereignisse weltweit. Über eine Milliarde Menschen verfolgten die königliche Hochzeitszeremonie gebannt über ihre Fernsehbildschirme. Ebenso groß war auch das Interesse daran, wo das frisch verheiratete Paar seine Flitterwochen verbringen würde.
Dem königlichen Paar wurde ein gewisses Maß an Privatsphäre gewährleistet, indem mehrere mögliche Reiseziele genannt wurden, um die Presse auf eine falsche Fährte zu locken. Zu den Orten zählten Botswana, Namibia, Nevis, Indien und sogar Birkhall, welches damals noch die königliche Residenz der verstorbenen Königin Elisabeth II. in Schottland war.
Prinz Harry und Meghan Markle: Unbekannt
An welchem Ort das Paar seine Flitterwochen verbrachte, bleibt bis heute ein Geheimnis. Prinz Harry verriet jedoch in seinen „Reserve“-Memoiren, dass sich dieser „irgendwo im Mittelmeer“ befunden haben soll. Zypern (im Bild) wurde hier als das wahrscheinlichste Reiseziel gehandelt, was aber nie offiziell bestätigt wurde.
Doch auch bei Prinz Harry und Meghan durften die königlichen Pflichten nicht zu kurz kommen. Sie verschoben ihre Flitterwochen um drei Tage, damit sie am 22. Mai an der Gartenparty zum 70. Geburtstag von König Charles III. (damals noch Prinz Charles) teilnehmen und auch rechtzeitig zu der alljährlichen Militärparade „Trooping the Colour“ am 9. Juni nach London zurückkehren konnten.
Prinzessin Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi: Südfrankreich
Die Hochzeit von Prinzessin Beatrice und dem millionenschweren Immobilienentwickler Edoardo Mapelli Mozzi am 17. Juli 2020 war für die Royals eine ungewöhnlich bescheidene Angelegenheit. Die kleine Zeremonie fand während der COVID-19-Pandemie in der Royal Lodge in Windsor statt.
Auf diesem Foto ist die Cousine von Prinz Harry und Prinz William neben ihrem Ehemann sowie der verstorbenen Königin Elisabeth II. und Prinz Philip zu sehen. Die Abstandsregeln wurden bei der Hochzeit strikt eingehalten.
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Prinzessin Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi: Südfrankreich
Auch die Optionen für die Flitterwochen dürften etwas eingeschränkt gewesen sein, da das britische Außenministerium gerade erst eine weltweite Reisewarnung für alle nicht unbedingt notwendigen Reisen aufgehoben hatte.
Die Royals entschieden sich deshalb für eine spontane Hochzeitsreise in Südfrankreich, wo sie Berichten zufolge in einem vollgestopften Kleinwagen gesehen wurden.
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