11 Relikte, die bis heute an den Kalten Krieg erinnern
Ruinen des Ost-West-Konflikts
Der Kalte Krieg endete zwar bereits vor mehr als 30 Jahren, doch auch heute noch finden sich in aller Welt Überreste des 40-jährigen Konflikts zwischen der ehemaligen Sowjetunion und dem Westen. Für sein Buch „Abandoned Cold War Places“ hat sich der britische Autor und Historiker Robert Grenville auf Spurensuche begeben und Relikte aus der Zeit in spanneden Fotos festgehalten.
Sehen Sie hier einige der beeindruckenden Bilder sowie die Geschichten hinter den Kriegsrelikten ...
Adaptiert von Sandra Schröpfer
Ehemaliger U-Bootunterstand, Vis, Kroatien
Bechevinka, Kamtschatka, Russland
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Ehemaliges Black Hills Ordnance Depot der US Army, South Dakota, USA
T-34/85-Panzer, Socotra, Jemen
Grenzstreifen, Bucina, Tschechien
Dieser ehemalige Grenzstreifen zwischen Deutschland und der ehemaligen Tschechoslowakei zeigt, wie der Eiserne Vorhang zur Zeit des Kalten Krieges aussah: Stacheldraht, elektrische Zäune, ein verminter Streifen und eine Reihe pyramidenförmiger Panzerfallen aus Beton. Alles wurde von Wachtürmen überblickt.
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Pagoden, Orford Ness, Suffolk, England
Orford Ness an der Ostküste Englands diente jahrzehntelang als militärischer Versuchsstandort. Die markanten Betonpagoden wurden vom Atomic Weapons Research Establishment (AWRE) für Tests unter realen Bedingungen gebaut. Die spezielle Konstruktionsweise ermöglichte das sichere Ablassen explosiver Gase. Bei einer größer als erwarteten Explosion wäre das Dach heruntergefallen und hätte den unterirdischen Testraum sicher versiegelt.
Stanley R. Mickelsen Safeguard Complex, Nekoma, North Dakota, USA
Ehemalige Troposcatter-Antennen, Stenigot, Lincolnshire, England
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Alternativer Kommandoposten, Fernfliegerstützpunkt, Moskau, Russland
Die Fernfliegerkräfte, ein wichtiger Bestandteil der sowjetischen Luftwaffe, waren mit Langstreckenbombern ausgerüstet und entsprachen dem Strategic Air Command der US Air Force. Um im Fall eines Atomangriffs des Westens einen alternativen Stützpunkt für die Bomber zu haben, wurden Standorte wie dieser erbaut, von denen aus die Luftwaffeneinsätze ungehindert hätten fortgesetzt werden können.
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U-Bootwracks, Wladiwostok, Russland
Vor dem Marinestützpunkt in Wladiwostok liegen mehrere U-Bootwracks im Eis begraben. Die Schiffe der Foxtrot-Klasse wurden dieselelektrisch angetriebenen und zur Jagd auf NATO-Schiffe eingesetzt. Das erste U-Boot der Foxtrot-Klasse wurde 1958 in Dienst gestellt und konnte mit einer 78-köpfigen Besatzung bis zu fünf Tage unter Wasser bleiben.
Ehemalige Abhörstation Teufelsberg, Berlin, Deutschland
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Weitere Informationen
Alle Bilder stammen aus dem englischsprachigen Buch „Abandoned Cold War Places“ von Robert Grenville und wurden vom Autor zur Veröffentlichung freigegeben. Es ist bei Amber Books erschienen und über Amazon erhältlich.
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