Das sind 27 der ältesten Städte der Welt: Wie viele kennen Sie?
Urbane „Oldies“ von Köln bis Cadiz
Von den jahrtausendealten Metropolen des Nahen Ostens bis zu den historischen Siedlungen in Südamerika – die Welt ist voller Städte, in denen die Geschichte der Zivilisation steckt. Eine definitive Liste der ältesten Städte zu erstellen, ist schwierig, aber wir haben die wohl bedeutendsten zusammengestellt, von denen jede für sich ein lebendiges Denkmal der Vergangenheit ist.
Einige sind nach wie vor blühende kulturelle Zentren, während andere aus Sicherheitsgründen am besten aus der Ferne bewundert werden. Vor einem Besuch sollten daher immer die neuesten Reisehinweise beachtet werden.
Entdecken Sie hier einige der ältesten Städte der Welt. Für den Vollbildmodus einfach auf das Symbol oben rechts im Bild klicken!
Adaptiert von Anna van Ommen
Köln, Deutschland
Köln, eine der ältesten Großstädte Deutschlands, wurde 38 v. Chr. als römische Kolonie gegründet. Nachdem sie 50 n. Chr. zur römischen Stadt erhoben worden war, erhielt sie den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium, der zu Colonia verkürzt und dann schließlich zu Köln wurde.
Überreste von römischen Mauern, Kastellen und einem antiken Prätorium sind noch immer in der Stadt zu finden. Am bekanntesten ist Köln heute aber natürlich für seinen gotischen Dom, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Der Bau der 157 Meter hohen Kathedrale wurde 1248 begonnen und erst 1880 vollendet. Ihre charakteristische dunkle Fassade ist das Ergebnis jahrhundertelanger Verwitterung und industrieller Rußablagerungen.
Matera, Italien
Die in den Fels gehauene Stadt Matera, die am Rande einer steilen Schlucht liegt, zählt zu den am längsten ununterbrochen bewohnten Orten der Erde. Ihre Ursprünge gehen auf natürliche Höhlen zurück, die erstmals in der Altsteinzeit vor etwa 7.000 bis 10.000 Jahren von Menschen bewohnt wurden.
Matera ist vor allem für seine antiken „Sassi di Matera“ Siedlungen bekannt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Diese Höhlenwohnungen, einst einfache Behausungen, entwickelten sich zu einem komplexen Stadtviertel mit direkt in den Fels gehauenen Häusern, Kirchen und Zisternen.
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Quito, Ecuador
Quito gilt allgemein als die älteste durchgehend bewohnte Stadt Südamerikas und ist auch die älteste aller Hauptstädte des Kontinents. Die Gründung der Stadt wird häufig dem Volk der Cara zugeschrieben und auf das Jahr 980 n. Chr. datiert. Menschliche Spuren reichen allerdings noch weiter zurück.
Im 15. Jahrhundert wurde Quito von den Inkas, 1534 dann von den Spaniern erobert. Ein Großteil der Architektur in Quitos UNESCO-geschützter Altstadt (Bild) stammt aus der Kolonialzeit.
Chur, Schweiz
Mit bis zu 13.000 Jahre alten Funden aus der Jäger- und Sammlerzeit kann Chur mit Recht den Titel der ältesten Stadt der Schweiz für sich beanspruchen. Dauerhafte Siedlungen entstanden in der Bronze- und Eisenzeit; 451 n. Chr. gewann Chur dann an Bedeutung, als sie zu einem Bischofssitz avancierte.
Zu den ältesten Gebäuden zählt die Martinskirche, die ursprünglich im 8. Jahrhundert erbaut, später aber im gotischen Stil umgebaut wurde. Die Fußgängerzone der historischen Churer Altstadt lädt zu entspannten Erkundungen ein.
Cholula, Mexiko
Cholula ist die Heimat der Großen Pyramide von Cholula – der größten Pyramide der Welt. In dieser mexikanischen Stadt treffen mehrere Ebenen der mesoamerikanischen Geschichte aufeinander. Sie entstand zwischen 100 und 600 n. Chr. als eine bedeutende Siedlung, die der Gottheit Quetzalcoatl gewidmet war.
Zu deren Ehren befand sich einst ein Tempel auf der Großen Pyramide. Die konfliktreiche Vergangenheit der Stadt zeigt sich auch in den spanischen Kirchen aus der Kolonialzeit, die bewusst über den einheimischen Tempeln errichtet wurden.
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Gyeongju, Südkorea
Vor rund zweitausend Jahren wurde Gyeongju zur Hauptstadt des Königreichs Silla und hatte diese Rolle fast ein Jahrtausend lang inne. Im 9. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blütezeit mit schätzungsweise einer Million Einwohnern und etwa 180.000 Häusern, womit Gyeongju zu dieser Zeit zu den größten Städten der Welt zählte.
Heute ist Gyeongju ein modernes industrielles Zentrum, das viele kulturelle Schätze aus seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit bewahrt hat, darunter den Bulguksa-Tempel (Bild) und Cheomseongdae, das älteste erhaltene Observatorium in Ostasien.
Whakatāne, Neuseeland
Die Besiedlung des heutigen Neuseelands durch die Māori, die das Land Aotearoa nennen, wird auf zwischen 1200 und 1300 n. Chr. datiert. Die Bay of Plenty gilt als eines der ersten Gebiete, wo sie sich niederließen. Der Legende nach wurde Whakatāne von Tīwakawaka gegründet, einem Nachfahren von Māui. Dieser Halbgott soll Neuseeland aus dem Meer „gefischt“ haben.
Archäologische Funde, darunter jahrhundertealte Skelette und die Überreste der Besiedlungsstätte Tauwhare Pā, bestätigen, dass Whakatāne lange vor dem Kontakt mit Europäern eine wichtige Māori-Siedlung war. Das genaue Datum der Stadtgründung ist allerdings nicht bekannt.
Djenné, Mali
Die seit 250 v. Chr. bewohnte Stadt Djenné ist eine der ältesten bekannten städtischen Siedlungen in Afrika südlich der Sahara. In der Antike florierte sie als Handelsstadt und diente als wichtiges Bindeglied im Goldhandel durch die Sahara. Im 15. und 16. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem wichtigen islamischen Zentrum.
Die Große Moschee (Bild) ist das größte Lehmziegelbauwerk der Welt. Sie wurde 1907 anstelle eines älteren Gebäudes errichtet, das vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die Altstadt Djennés wurde 1988 zum Weltkulturerbe erklärt und steht seit 2016 auf der Roten Liste des bedrohten Welterbes der UNESCO.
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Enns, Österreich
Enns erhielt im Jahr 1212 das Stadtrecht und ist damit Österreichs erste Stadt, deren Geschichte jedoch viel weiter zurückreicht. An ihrem heutigen Standort in der Nähe des Zusammenflusses von Enns und Donau wurde um 200 n. Chr. die römischen Militärsiedlung Lauriacum als Teil der Nordgrenze des Reiches gegründet.
Heute lockt Enns mit seiner charmanten Renaissance-Architektur. Und wer sich für die römische Vergangenheit interessiert, kann diese im Museum Lauriacum erkunden.
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Multan, Pakistan
Das genaue Datum der Gründung von Multan ist in den Annalen der Zeit verloren gegangen. Sie ist allerdings zweifellos eine der ältesten Städte des indischen Subkontinents. Um 326 v. Chr. wurde die in Zentralpakistan gelegene Stadt von Alexander dem Großen erobert.
Die Mazedonier waren nicht die einzige antike Macht, die Multan belagerte; hunnische Krieger, arabische Generäle und Moghul-Kaiser wollten sich die Stadt ebenfalls einverleiben.
Amesbury, England, Großbritannien
In der südenglischen Grafschaft Wiltshire befinden sich eine Vielzahl prähistorischer Stätten, darunter Stonehenge, der wohl berühmteste Steinkreis der Welt. Bei einer archäologischen Ausgrabung im Jahr 2014 wurde im nahegelegenen Amesbury eine mesolithische Stätte mit 31.000 Feuersteinwerkzeugen entdeckt, die auf eine kontinuierliche menschliche Aktivität in diesem Gebiet seit 8820 v. Chr. hinweist.
Dies untermauert die Behauptung, dass Amesbury die älteste ununterbrochen bewohnte Siedlung Englands ist. Besucher können sich im „History Centre“ der Ortschaft über den Fund informieren oder ein paar Kilometer weiter Stonehenge besichtigen.
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Avignon, Frankreich
Das wunderschöne historische Zentrum von Avignon, das im 14. Jahrhundert kurzzeitig Papstsitz war, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Archäologische Funde belegen, dass die Gegend seit mindestens fünftausend Jahren bewohnt ist. In der Antike war es eine Hochburg des gallischen Stammes der Kavaren, bevor es zu einer wichtigen römischen Siedlung wurde.
Innerhalb der Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert können Reisende die Vergangenheit Avignons erkunden, darunter die imposante gotische Festung des Papstpalastes mit Blick auf die Rhône.
Samarkand, Usbekistan
Das seit etwa 700 v. Chr. bewohnte Samarkand ist eine faszinierende zentralasiatische Stadt an der Seidenstraße. Diese alte Handelsroute, die von China nach Europa führte, verlief mitten durch die Stadt. Der Großteil ihrer erhaltenen historischen Architektur stammt aus dem 14. bis 17. Jahrhundert.
Dazu gehört die Bibichonim-Moschee (Bild), die für die Frau des berüchtigten Eroberers Timur – auch als Tamerlane bekannt – errichtet wurde. Timur erklärte Samarkand zur Hauptstadt seines Reiches. Er wurde im gelb-blau gekachelten Gur-Emir-Mausoleum begraben, das zu den bedeutendsten Denkmälern der Stadt zählt.
Cádiz, Spanien
Cádiz wurde schon 1100 v. Chr. von den Phöniziern gegründet und befindet sich auf einer schmalen Halbinsel an der andalusischen Küste. Seitdem haben verschiedene Zivilisationen, darunter die Karthager, die Römer und die Mauren, ihre Spuren in der antiken Stadt hinterlassen.
Die hier zu sehenden Ruinen eines römischen Amphitheaters aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. wurden 1980 entdeckt. Es wurde nur teilweise ausgegraben, zählt aber zu den ältesten überhaupt bekannten römischen Amphitheatern Spaniens. Im Museum von Cádiz geht es noch weiter zurück in die Vergangenheit: Dort sind zwei phönizische Sarkophage aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ausgestellt.
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Kutaisi, Georgien
Die drittgrößte Stadt Georgiens steht an der Stelle verschiedener anderer Siedlungen, die dort seit der Bronzezeit entstanden. Sie ist damit eine der ältesten Städte nicht nur des Kaukasus, sondern der ganzen Welt.
Kutaisi war die Hauptstadt mehrerer historischer Königreiche in Georgien und der legendäre Held Iason soll die Stadt mit seinen Argonauten passiert haben. Den Fund eines Goldenes Vlies können wir zwar nicht versprechen, aber dafür gibt es in Kutaisi jede Menge historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Trier, Deutschland
Trier wurde 16 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründet und gilt als älteste Stadt Deutschlands. An dem einstigen blühenden römischen Handelsplatz finden sich noch heute, zahlreiche Kulturschätze aus der Römerzeit. Am bekanntesten ist sicher die ab 170 n. Chr. errichtete Porta Nigra (Bild).
Neben diesem am besten erhaltenen römischen Stadttor nördlich der Alpen bieten aber auch das Amphitheater und die kaiserlichen Bäder einen Einblick in das Freizeitleben der römischen Bewohner. Tipp: Vom oberen Stockwerk der Porta Nigra aus gibt es einen schönen Panoramablick über die Stadt.
Lissabon, Portugal
Das heutige Lissabon gilt als Gründung der Phönizier, die um 1000 v. Chr. an ihrem Standort einen Handelsposten gründeten. Die Karthager, Römer, Westgoten und Mauren erhoben in den Folgejahren alle Anspruch auf das strategisch günstig positionierte Lissabon, das ursprünglich Ulissipo hieß, genau wie eine Reihe anderer Stämme.
Die Römer wählten São Jorge, einen der sieben Hügel Lissabons, als Zentrum ihrer Siedlung. Der Hügel wurde zur Heimat des mittelalterlichen Castelo de São Jorge, das noch heute über Lissabon wacht.
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Luoyang, China
Luoyang war einst eine der größten Städte der Welt, die von verschiedenen Dynastien zur chinesischen Hauptstadt ernannt wurde. Auch unter der Xia-Dynastie – Chinas halbmythischer erster Herrscherdynastie – erfüllte sie offenbar eine Hauptstadtfunktion.
Obwohl es rund tausend Jahre zurückliegt, dass Luoyang das letzte Mal Hauptstadt Chinas war, spielt sie in der chinesischen Geschichte dennoch eine bedeutende Rolle. Sie war einst Ausgangspunkt der Seidenstraße und historische Stätten wie die Longmen-Grotten und der Tempel des Weißen Pferdes ziehen noch immer zahlreiche Besucher an.
Gaziantep, Türkei
Diese historische Stadt liegt an mehreren alten Handelsrouten und war wahrscheinlich seit dem frühen 4. Jahrtausend v. Chr. bewohnt.
Die Burg von Gaziantep (im Bildhintergrund) wurde im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. von den Römern erbaut. Bei dem starken Erdbeben, das im Februar 2023 die Südtürkei und Nordsyrien erschütterte, wurde sie schwer beschädigt.
In Gaziantep, wo bereits seit Tausenden von Jahren Antep-Pistazien produziert werden, soll es übrigens die beste Baklava der Türkei geben!
Luxor, Ägypten
Luxor liegt am Nil an der Stelle der Stadt Theben, der alten Hauptstadt Ägyptens. Theben wurde vermutlich um 3200 v. Chr. besiedelt, entwickelte sich aber erst während der 9. und 10. Dynastie (2160 bis 2055 v. Chr.) zu einem politischen Zentrum, bevor es zum bevorzugten Sitz der Pharaonen der 11. Dynastie avancierte.
Luxor wird oft als das größte Freilichtmuseum der Welt bezeichnet. Der Tempel von Luxor (Bild) und der Karnak-Tempelkomplex sind faszinierende Stätten, die heute Reisende aus aller Welt anziehen.
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Erbil, Irak
Erbil, die Hauptstadt des irakischen Kurdistans, liegt im Rennen um den Titel der ältesten ununterbrochen bewohnten Stadt der Welt vorn. Archäologische Siedlungsspuren weisen auf eine mindestens sechstausendjährige Geschichte hin. Unter dem Namen Arbela war Erbil ein wichtiges Zentrum des alten assyrischen Reiches. Die ovale osmanische Zitadelle (Bild) wurde 2014 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Das Bauwerk ist relativ neu und die gewaltigen Mauern stammen aus dem 19. Jahrhundert. Allerdings wurde es auf mehreren Generationen von Ruinen errichtet, die den künstlichen Hügel langsam geformt haben.
Plovdiv, Bulgarien
Plovdiv gilt als eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte Europas – wenn nicht sogar als die älteste. Die auf einem von drei Hügeln gelegene prähistorische Siedlung Nebet Tepe, die heute die Altstadt der modernen Stadt bilden, wird manchmal als „Geburtsurkunde von Plovdiv“ bezeichnet. Ihr Ursprung liegt etwa 8.000 Jahre zurück.
Die thrakischen Völker der Eisenzeit errichteten hier um 1200 v. Chr. ein Dorf, das 340 v. Chr. vom Vater Alexanders des Großen erobert wurde. Einige Jahrhunderte später zogen die Römer ein und hinterließen eine Reihe von beeindruckenden Ruinen, wie dieses wunderschöne Amphitheater.
Athen, Griechenland
Das Gebiet, das unter dem Namen Athen bekannt wurde, ist seit der Jungsteinzeit besiedelt. Brunnen und Töpferwaren, die in und um die Akropolis gefunden wurden, weisen auf eine Besiedlungsgeschichte, die etwa 7.500 Jahre zurückreicht.
Die griechische Hauptstadt ist nicht nur eine der ältesten Städte der Welt, sondern verfügt auch über eine der am besten erhaltenen Bauwerke der Welt. Dazu zählen Stätten wie der Parthenon und die Propyläen, die seit mehr als 2.400 Jahren weitgehend intakt sind. Um die antike Zitadelle vor dem Massentourismus zu schützen, wurde die Besucherzahl auf der Akropolis inzwischen auf 20.000 pro Tag begrenzt.
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Schusch, Iran
Die moderne Stadt Schusch liegt teilweise auf dem Gelände von Susa, einer der ältesten Städte der Welt. Siedlungsspuren reichen bis ins 5. Jahrtausend v. Chr. zurück und es wird angenommen, dass diese frühe Gemeinschaft auf einer noch älteren Siedlung aus der Zeit um 7000 v. Chr. steht.
Die seit 2015 UNESCO-gelisteten Ruinen von Susa wurden von mehreren verschwundenen Kulturen geprägt, darunter die Elamiter, die Achämeniden und die Parther. Im Bild sind die Überreste einer Zikkurat (Stufenpyramide) und eines Tempelkomplexes in Susa zu sehen.
Varanasi, Indien
Varanasi erhebt sich an den Ufern des Ganges und ist eine der sieben heiligen Städte des Hinduismus. Legenden zufolge ist die Stadt, die eng mit der Gottheit Lord Shiva in Verbindung steht, 10.000 Jahre. Zeitgenössische Historiker datieren das Alter der Stadt allerdings eher auf zwischen 3.000 und 4.000 Jahre.
Varansi, die „Stadt des Todes“, ist vor allem für ihre Begräbnis-Ghats bekannt. An diesen Orten am Flussufer finden hinduistische Einäscherungsrituale statt. Für Touristen vor Ort ist dann Respekt vor diesen heiligen Zeremonien angesagt.
Marseille, Frankreich
Marseille – oder ursprünglich Massalia – gilt als älteste Stadt Frankreichs. Sie wurde um 600 v. Chr. von griechischen Siedlern aus Phokäa (der heutigen Türkei) gegründet. Obwohl Massalia später in das Römische Reich eingegliedert wurde, blieb es jahrhundertelang ein wichtiges Zentrum der griechischen Kultur und des Handels in Westeuropa.
Heute ist Marseille die zweitgrößte Stadt Frankreichs und ein lebendiges Reiseziel am Mittelmeer. Zu den Wahrzeichen der Stadt zählt die Basilika Notre-Dame de la Garde, die auf einem Hügel thront. Der ehemalige Aussichtspunkt für Seeleute bietet heute einen Panoramablick über die Stadt und das Meer.
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Málaga, Spanien
Málaga, eine der ältesten Städte Spaniens, wurde um 770 v. Chr. von den Phöniziern gegründet. Sie gaben ihr den Namen Malaka, was wahrscheinlich „Salz“ oder „Fischsalzstelle“ bedeutet, da sie den Hafen zur Konservierung von Fisch nutzten. Im Laufe der Jahrhunderte kam die Stadt in karthagischen, römischen, byzantinischen und muslimischen Besitz. Der Name blieb jedoch immer gleich.
Ein Großteil der frühen Geschichte Málagas wurde überbaut. So wurde eine phönizische Festung auf dem Hügel durch römische Gebäude und später durch die Alcazaba, eine maurische Festung mit Palast aus dem 11. Jahrhundert, ersetzt. Während die Spuren der phönizischen Vergangenheit verblasst sind, kann die vielschichtige Geschichte der Stadt noch immer in der Architektur und in den Museen erkundet werden.
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