Europas Unterwelten: 29 der spektakulärsten Attraktionen im Ranking
Unterirdische Sehenswürdigkeiten von Belgien bis nach Schweden
Kennen Sie das „andere“ Europa, das sich unter den Städten und Landschaften des Kontinents verbirgt? Unter europäischer Erde warten Höhlen, antike Städte, Museen und sogar Freizeitparks darauf, erkundet zu werden. Wir stellen Ihnen hier 29 der besten unterirdischen Attraktionen in unserem Europa-Ranking vor.
Von Belgien bis nach Schweden: Entdecken Sie die spannendsten Ausflüge unter die Erde und finden Sie heraus, welche Attraktion unser Spitzenreiter ist …
(Hinweis: Das Ranking basiert auf den Meinungen unseres weitgereisten Teams. Es ist daher zwangsläufig subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)
Adaptiert von Barbara Geier
Platz 29: Sauna im Erlebnisbergwerk in Dalarna, Schweden
Die mittelschwedische Region Dalarna ist bekannt für ihre Bergwerke. Südwestlich der Stadt Falun mit ihrem UNESCO-gelisteten Kupferbergwerk lädt in Tuna-Hästberg ein weiteres, umfunktioniertes Bergwerk zu einem Saunaerlebnis mit Tiefgang ein: Zum „Saunaritual des Berggeists“ gehören neben einer Tour durch das Bergwerk mehrere Saunagänge mit Abkühlungen im Wasser in 80 Metern Tiefe.
Lokale Delikatessen zur Stärkung gibt es auch – ganz zu schweigen von viel Material für Urlaubsbilder der anderen Art.
Platz 28: Unterirdische Weinkeller bei Tokaj, Ungarn
Der Tokajer, Ungarns berühmtester Wein, ist nach der Stadt Tokaj im Nordosten des Landes benannt. Die dortige Weinregion hat eine jahrtausendealte Geschichte, zu der unterirdische Weinkeller in den Dörfern des Anbaugebiets gehören.
Die Keller und ihre unterirdischen Labyrinthe wurden in den Lößboden gegraben und bieten die perfekte Produktions- und Lagerumgebung für die lokale Weinsorte. Eine Tour in ihre Tiefen ist für Weinliebhaber ein Muss!
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Platz 27: Betina-Höhlenstrand bei Dubrovnik, Kroatien
Dieses versteckte Juwel in einer Kiesgrotte an der malerischen Küste von Dubrovnik gehört zu den schönsten Stränden Europas. Die Höhle ist nur vom Wasser aus zu erreichen – am besten per Kanu oder schwimmend vom Nachbarstrand Gjivovici.
Und dann geht es unter Wasser: Das unterirdische Netzwerk der Betina-Höhle erstreckt sich bis zu 50 Meter tief und ist bei Tauchern und Schnorchlern sehr beliebt.
Platz 26: Unterirdischer See von St-Léonard, Schweiz
Der unterirdische See von St-Léonard versteckt sich in einer Tiefe von bis zu 70 Metern unter den Berghängen der Wallisischen Alpen zwischen Sitten und Siders. Mit einer Länge von 300 Metern und einer Breite von 20 Metern ist er der größte natürliche schiffbare unterirdische See Europas.
Bei einer Führung durch diese faszinierende Unterwelt erfahren Sie mehr über die Geheimnisse des Sees und können das kristallklare Wasser und die zerklüfteten Höhlenwände aus dem Ruderboot bestaunen.
Platz 25: Unterwasser-Restaurant in Lindesnes, Norwegen
In Südnorwegen können Gourmets fünfeinhalb Meter unter der Meeresoberfläche dinieren. In dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant Under erlaubt eine riesige Glaswand dabei den Blick auf die Unterwasserwelt des Atlantiks – was dann gerade so vorbeischwimmt, weiß man vorher nicht. Auf kulinarische Genüsse auf dem Teller kann man sich aber verlassen.
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Platz 24: Blaue Grotte von Capri, Italien
Dieses saphirblaue Juwel an der Küste von Capri ist ein touristischer Dauerbrenner. Das surreale Leuchten des 15 Meter tiefen Wassers im Inneren der Blauen Grotte wird durch das Sonnenlicht verursacht, das im Meerwasser durch eine Unterwasseröffnung in die Höhle gelangt.
Das Gedränge an ihrem Eingang – ein nur 1,5 Meter hohes Felsloch – kann groß sein, denn die Touristen können nur in kleinen Booten in die Grotte gebracht werden. Zudem muss das Meer ruhig sein; bei Seegang wird die Blaue Grotte gesperrt.
Platz 23: Teufelskehlchenhöhle in Bulgarien
In der Nähe der Grenze zu Griechenland stürzt sich in einer bulgarischen Höhle ein Fluss über 42 Meter in die Tiefe. Besucher können das Spektakel des höchsten unterirdischen Wasserfalls auf dem Balkan nur in Begleitung eines Guides erleben, der die Gäste durch die Höhlengänge in eine riesige Felskammer führt. Diese wurde durch das ständig herabstürzende Wasser ausgehöhlt.
Wohin die Wassermengen verschwinden, ist übrigens ein Rätsel. Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben bisher erfolglos versucht herauszufinden, wohin und wie das Wasser fließt.
Platz 22: Prags mittelalterliche Unterwelt, Tschechien
Diese Höhlen, Verliese, Keller und Gänge bleiben den meisten Prag-Touristen verborgen. Eine Tour führt in die unterirdische Welt der Stadt, auf der Gäste Geheimnisse und dunkle Geschichten von Kerkern und Verschwörungen zu hören bekommen. Wer sich für das mittelalterliche Prag interessiert, ist auf dieser Untergrund-Exkursion richtig.
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Platz 21: Lamprechtsofen in Österreich
Diese Kalksteinhöhle im österreichischen Bundesland Salzburg war einst die tiefste bekannte Höhle der Welt. Inzwischen wurde der auch als Lamprechtshöhle bekannte Lamprechtsofen zwar von anderen überholt, ist mit über 1.600 Höhenmetern aber immer noch beeindruckend tief.
Besucher können im Rahmen von Führungen die 392 Stufen zum Fluss hinabsteigen, der sich am Boden der Höhle entlangschlängelt. Schatzsucher suchten im Lamprechtsofen über Jahrhunderte hinweg nach Reichtümern, die der namensgebende Ritter Lamprecht dort versteckt haben soll. Dabei kam es auch zu einigen Todesfällen, sodass die Höhle im 18. Jahrhundert zugemauert wurde.
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Platz 20: Kupferbergwerk in Falun, Schweden
Die bereits erwähnte Kupfermine im schwedischen Falun ist über 1.000 Jahre alt und war im 17. Jahrhundert die größte ihrer Art überhaupt, in der 70 Prozent des Kupfers in der westlichen Welt abgebaut wurden.
„Stora Kopparberget“ – „der große Kupferberg“ – dominiert heute noch die Landschaft und kann auf einem 1,6 Kilometer langen Weg umrundet werden. In der Besuchergrube geht es 67 Meter tief in die Stollen, wo man einen Eindruck von den schwierigen Bedingungen bekommt, unter denen die Bergleute dort gearbeitet haben.
Platz 19: Neapels Untergrund, Italien
Ob authentische Pizza oder Vesuv – Neapel hat einiges zu bieten. Der Untergrund der süditalienischen Stadt ist allerdings weniger bekannt. Eine halbtägige Tour nimmt Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit und in ein Netzwerk von Höhlen und Tunneln, die etwa 40 Meter unter den Straßen Neapels liegen.
Einige dieser Gänge sind über 2.400 Jahre alt. Zu sehen gibt es alte Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, ein römisches Aquädukt, eine als Zisterne genutzte Höhle und sogar die Ruinen eines alten Theaters.
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Platz 18: Höhle von Postojna, Slowenien
Diese Mega-Tropfsteinhöhle in der Nähe der Stadt Postojna im Südwesten Sloweniens ist das ganze Jahr über zugänglich. Man kann das 24 Kilometer lange Höhlensystem zu Fuß erkunden oder sich in einem elektrischen Zug durchkutschieren lassen, der 1872 als erste Eisenbahn in einer Tropfsteinhöhle weltweit in den Dienst ging. Zu den Höhepunkten der unterirdischen Tour gehört ein fünf Meter hoher und glänzend weißer Stalagmit namens Brillant.
Eine weitere Attraktion neben den Felsformationen sind Grottenolme, die es nur im Kalkgebirge östlich der Adria gibt. Diese „Drachenbabys“ können jahrelang ohne Nahrung auskommen und bis zu 100 Jahre alt werden.
Platz 17: Churchill War Rooms in London, Großbritannien
In den unterirdischen Gängen der Cabinet War Rooms – heute als Churchill War Rooms bekannt – befand sich während des Zweiten Weltkriegs die geheime Kommandozentrale der britischen Streitkräfte. Hier plante Winston Churchill seine Schachzüge im Krieg gegen Deutschland und fand Schutz vor Bombenangriffen auf die britische Hauptstadt.
Die Räume, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, wurden in ihrem Originalzustand bewahrt und entführen Besucher sehr authentisch in die Vergangenheit.
Platz 16: Die „Ruien“ von Antwerpen, Belgien
Unterhalb Antwerpen zieht sich ein Netzwerk von Kanälen, Grachten und Gräben durch das Erdreich, das im 14. Jahrhundert für die Wasserversorgung der Stadt und den Warentransport angelegt wurde. Als die Wasserwege ihre Funktion verloren, wurden sie überwölbt und verschwanden.
Heute können neugierige Besucher wieder in das verborgene Gangsysteme der „Ruien“ eintauchen – entweder in Gruppen oder auf eigene Faust mit einem Tablet-Guide.
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Platz 15: Þríhnúkar-Vulkankrater auf Island
Island ist für allem für seine aktiven Vulkane bekannt, bietet aber auch die einmalige Gelegenheit, ins Innere eines schlafenden Vulkans herabzusteigen: Nachdem der Vulkan Þríhnúkar vor über 4.000 Jahren zum letzten Mal ausgebrochen war, hinterließ er Þríhnúkagígur – einen „Drei-Gipfel-Krater“.
Dort können abenteuerlustige Gäste heute mit einem offenen, an Kabeln befestigten Aufzug 120 Meter tief in den Vulkan einfahren, um einen kleinen Eindruck davon zu bekommen, wie es im Inneren unseres Planeten aussieht.
Platz 14: Katakomben von Paris, Frankreich
Wer sich gerne gruselt, könnte an dieser unterirdischen Attraktion Gefallen finden: Die Katakomben von Paris sind die letzte Ruhestätte von über sechs Millionen Einwohnern der Stadt. Die Gruft wurde zu einem der größten Friedhöfe der Welt, weil die Pariser Pfarrfriedhöfe ab Ende des 18. Jahrhunderts überfüllt waren. Das Labyrinth erstreckt sich über 280 Kilometer und ein kleiner Teil davon ist für Touristen zugänglich.
Platz 13: Yerebatan-Zisterne in Istanbul, Türkei
Eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls verbirgt sich unter der Stadt: Die 138 Meter lange und 65 Meter breite spätantike Yerebatan-Zisterne hat ein Fassungsvermögen von 80.000 Kubikmetern Wasser, das über Aquädukte aus dem Belgrader Wald in die Stadt kam. Die Anlage blieb bis in das 16. Jahrhundert unentdeckt.
Touristen können die Zisterne heute von erhöhten Plattformen aus besichtigen – und dabei helle Fische beobachten, die im Wasser herumschwimmen.
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Platz 12: Zip World Llechwedd in Wales, Großbritannien
In der nordwalisischen Stadt Blaenau Ffestiniog bieten ehemalige Schieferminen Raum für einen unterirdischen Abenteuerspielplatz – mit nicht nur Seilrutschen (Zipline), sondern auch einem 18-Loch-Golfplatz. Europas steilste Seilbahn bringt Gäste in die Tiefen. Wer auch überirdische Action erleben möchte, hat bei einer Steinbruchtour in einem alten Armeelastwagen Gelegenheit dazu.
Platz 11: Temppeliaukio-Kirche in Helsinki, Finnland
Diese Felsenkirche gilt als Paradebeispiel finnischer Architektur der 1960er-Jahre und wurde in einen Granitfelsen hineingebaut. Die Temppeliaukio-Kirche wird von einer riesigen Kupferkuppel überdacht – mit genügend Fenstern für den Lichteinfall.
Aufgrund ihrer hervorragenden Akustik finden dort nicht nur Gottesdienste statt: Die lutherische Kirche ist auch ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte.
Platz 10: Fingal's Cave in Schottland, Großbritannien
Fingal's Cave auf der unbewohnten schottischen Insel Staffa gehört zu den bekanntesten Höhlen des Landes. Mehr als 100.000 Menschen pro Jahr sind neugierig auf ihre Basaltsäulen und echofreundliche Akustik. Besucher können an Führungen teilnehmen oder an dem klaffenden Höhleneingang schwimmen und schnorcheln.
Die Höhle war bereits im 19. Jahrhundert eine Touristenattraktion und einer der Gäste, Felix Mendelssohn, ließ sich dort angeblich zu seiner Konzert-Ouvertüre „Die Hebriden“ inspirieren, die auch als „Die Fingalshöhle“ bekannt ist.
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Platz 9: Cisternerne in Kopenhagen, Dänemark
Ein alter Wasserspeicher im Zentrum Kopenhagens mit einer Kapazität von 16 Millionen Litern verbirgt heute ein innovatives unterirdisches Museum: Jedes Jahr gestaltet ein internationaler Künstler oder Architekt im Cisternerne eine raumspezifische Ausstellung, die mit dem besonderen Ambiente des Ortes interagiert. Lohnt sich!
Platz 8: National Showcaves Centre for Wales, Großbritannien
In Wales bekommt man in der Nähe der kleinen Stadt Brecon im Brecon-Beacons-Nationalpark gleich drei Höhlen auf einen Schlag. Der National Showcaves Centre for Wales bietet Zugang zu einem 17 Kilometer langen Höhlensystem, das aus den drei Schauhöhlen Dan yr Ogof, Bone Cave und Cathedral Cave besteht.
Ob beeindruckende Alabastersäulen, die Knochen von 42 Menschen aus der Bronzezeit oder Wasserfälle – der walisische Höhlenkomplex bietet das volle Untergrund-Programm.
Platz 7: Salzbergwerk Berchtesgaden, Deutschland
Seit 1517 wird im bayerischen Berchtesgaden Salz abgebaut und bis heute ist das Salzbergwerk Berchtesgaden in Betrieb. Besucher können dort tief in die Welt des Salzes eintauchen.
Die Tour ist vollgepackt mit Highlights, und wer nach der Fahrt mit der Grubenbahn, einer Partie auf der Bergmannsrutsche und der Überquerung des unterirdischen Spiegelsees noch nicht genug hat, kann oberirdisch zudem einen Salzerlebnispfad erkunden.
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Platz 6: Les Caves du Louvre in Paris, Frankreich
Wie wäre es mit einer unterirdischen Weinprobe in Gewölben, die im 18. Jahrhundert vom Sommelier von König Ludwig XV. genutzt wurden? Les Caves du Louvre bietet im Zentrum von Paris (englisch- und französischsprachige) Führungen zur Weinherstellung an, bei denen Gläser verschiedener feiner französischer Tropfen verkostet werden.
Platz 5: Historisches Museum der Stadt Barcelona, Spanien
Das Museu d’Història de Barcelona (MUHBA) erzählt die Geschichte Barcelonas seit seinen römischen Ursprüngen und beherbergt gleichzeitig die größte römische Ausgrabungsstätte außerhalb von Rom: Als 1931 ein gotischer Palast von seinem ursprünglichen Standort auf den Plaça del Rei „umzog“, wurden bei den Fundamentarbeiten am neuen Standort die Überreste der römischen Siedlung Barcino gefunden, die zum Ausgangspunkt des MUHBA wurden.
Heute können Besucher dort im Untergeschoss eine Zeitreise in das römische Barcelona von vor 2.000 Jahren antreten und einen Blick auf die Stadtmauer oder eine Wäscherei aus dem 2. Jahrhundert werfen.
Platz 4: Unterirdisches Toledo, Spanien
Römische Bäder, geheime Gassen und dunkle Verliese – auch in der zentralspanischen Stadt Toledo gibt es im Untergrund viel zu sehen: Besucher können bei einer unterirdischen Stadtführung versteckte historische Orte entdecken, die das christliche, jüdische und maurische Erbe Toledos veranschaulichen.
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Platz 3: Turdaer Salzbergwerk in Siebenbürgen, Rumänien
Auf Platz drei unseres Rankings steht ein Salzbergwerk der besonderen Art. Salina Turda, so sein rumänischer Name, beherbergt in 120 Meter Tiefe einen Freizeitpark mit einem 20 Meter hohen unterirdischen Riesenrad – dem einzigen seiner Art weltweit.
Und nicht nur das: Neben einer Bowlingbahn, Billardtischen und einer Minigolfanlage gibt es auch Tischtennistische, Sportplätze und einen Kinderspielplatz. Eine „normale“ Besichtigung des Salzbergwerks ist natürlich auch möglich …
Platz 2: Lavahöhle Raufarhólshellir auf Island
Nur eine halbe Autostunde von Islands Hauptstadt Reykjavik entfernt liegt eine der größten Lavahöhlen des Landes. Raufarhólshellir entstand bei einem Vulkanausbruch vor etwa 5.200 Jahren aus gewaltigen Lavaströmen. Die Ausmaße der über 1.300 Meter langen und zum Teil über zehn Meter hohen und breiten Lavaröhre sind beeindruckend. Im Winter bilden sich spektakuläre Eisformationen.
Besucher können die Höhe bei geführten Touren besichtigen – und mit dem richtigen Reisetiming abends auch noch die Nordlichter sehen.
Platz 1: Hypogäum des Kolosseums in Rom, Italien
Das ab 72 n. Chr. errichtete Kolosseum ist die beliebteste Attraktion Italiens und zieht jedes Jahr Millionen von Menschen an. Von dem unterirdischen Teil des gewaltigen Baus aus gelangten die Gladiatoren und wilden Tiere in die Kampfarena.
Dieses sogenannte Hypogäum wurde erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt und landet auf Platz eins unseres Rankings der besten unterirdischen Attraktionen Europas. Seit 2021 können Besucher die unterirdischen Gänge und Kammern nach einem Restaurierungsprojekt zum ersten Mal vollständig erkunden.
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