So sehr haben sich diese Wahrzeichen im Laufe der Zeit verändert
Touristenmagneten früher und heute
Viele Attraktionen sehen nicht mehr so aus wie noch vor einigen Jahrzehnten. Oftmals ist dafür der Klimawandel verantwortlich, doch auch Massentourismus, Erosion oder Vandalismus bedrohen den Zustand vieler Orte.
Sehen Sie hier, wie sehr sich einige weltberühmte Wahrzeichen und Naturwunder im Laufe der Zeit verändert haben.
Adaptiert von Sandra Schröpfer und Jasmin Moore
Taj Mahal, Agra, Indien
Taj Mahal, Agra, Indien
Sponsored Content
Azure Window, Gozo, Malta
Azure Window, Gozo, Malta
Obwohl der Ausblick seitdem nicht annähernd so idyllisch ist wie zuvor, ist der Einsturz Tauchern zufolge das Beste, was passieren konnte. Zwischen den Felsbrocken am Meeresgrund gibt es nun eine ganz neue Unterwasserwelt zu erkunden.
Strand von Legzira, Marokko
Sponsored Content
Strand von Legzira, Marokko
Kilimandscharo, Tansania
Kilimandscharo, Tansania
Die Veränderungen hängen vermutlich mit der steigenden Temperatur des Indischen Ozeans zusammen, wodurch ein anderes Klima und andere Winde um den Berg herrschen. Experten zufolge könnten die Gletscher an der Nordseite des Kilimandscharo bis 2030 komplett verschwunden sein.
Sponsored Content
Glacier-Nationalpark, Montana, USA
Glacier-Nationalpark, Montana, USA
Greyfriars Bobby, Edinburgh, Schottland
Sponsored Content
Greyfriars Bobby, Edinburgh, Schottland
Totes Meer, Jordanien und Israel
Totes Meer, Jordanien und Israel
Der Wasserstand sinkt um etwa einen Meter jährlich. Vor 50 Jahren umfasste das Tote Meer noch 1.000 Quadratkilometer, heute sind es nur noch 605. Das liegt zum einen an steigenden Temperaturen, zum anderen wird immer mehr Wasser aus dem Jordan, der ins Tote Meer fließt, zur Bewässerung entnommen. Inzwischen werden Maßnahmen geplant, wie der Pegel durch die Rückleitung von Wasser ins Tote Meer wiederhergestellt werden kann.
Sponsored Content
Höhle von Lascaux, Montignac, Frankreich
Höhle von Lascaux, Montignac, Frankreich
Die Höhle, die 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde, ist inzwischen nicht mehr zugänglich, aber Touristen können sich in einem Besucherzentrum in der Nähe detailgetreue Nachbildungen ansehen. Für die kopierten Tierdarstellungen gibt es keine Besucherbeschränkungen, da sie nicht durch Atemluft und Wärme gefährdet sind.
Höhlen von Altamira, Kantabrien, Spanien
Die 14.000 Jahre alten Bisonmalereien von Altamira in Spanien mussten aus einem ähnlichen Grund wie in Lascaux vor der Öffentlichkeit geschützt werden. Der Erhalt ist am wichtigsten. Nicht mehr als fünf Besucher pro Woche dürfen an einer 37-minütigen Führung teilnehmen.
Sponsored Content
Höhlen von Altamira, Kantabrien, Spanien
Pont des Arts, Paris, Frankreich
Pont des Arts, Paris, Frankreich
Das Geländer der wohl bekanntesten Brücke der französischen Hauptstadt musste ersetzt werden und heute ist das Anbringen von Liebesschlössern verboten. Das hält Romantiker allerdings nicht davon ab, ein Exemplar am Laternenpfahl daneben zu befestigen.
Sponsored Content
Strand von Crosby, Merseyside, England
Strand von Crosby, Merseyside, England
Einige der Statuen wurden weit im Meer platziert und sind nur bei Ebbe zu sehen. Damit sind sie der Verwitterung und Oxidation ausgesetzt – und auch die Ansiedlung von Wellhornschnecken und Seepocken auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind Bestandteil der sich ständig verändernden Installation.
Great Barrier Reef, Queensland, Australien
Sponsored Content
Great Barrier Reef, Queensland, Australien
Korallenbleichen – wenn das Wasser zu warm wird und die Organismen auf der Kalkschicht absterben – haben enorme Auswirkungen auf die Unterwasserwelt und betreffen auch den Tourismus. Weiße Korallen sind für Taucher weniger attraktiv. Der Zustand des Riffes wird sich vermutlich weiter verschlechtern.
Salar de Uyuni, Bolivien
Salar de Uyuni, Bolivien
Sponsored Content
Perito Moreno, Patagonien, Argentinien
Perito Moreno, Patagonien, Argentinien
Pyramiden von Gizeh, Ägypten
Dass die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx mit der Zeit verwittern, ist wohl unvermeidbar. Doch die größte Gefahr für die altägyptischen Weltwunder ist heutzutage die Luftverschmutzung, durch die die Bauwerke zunehmend verfallen. Am Fundament richtet zudem Abwasser enormen Schaden an, was letztendlich dazu führen könnte, dass die Bauwerke eines Tages einstürzen.
Sponsored Content
Pyramiden von Gizeh, Ägypten
Die Luftverschmutzung durch die nahegelegene Stadt Kairo ist inzwischen so groß, dass die Sicht für Touristen häufig schlecht ist. Ein Smog-Filter wie dieser vor der Kameralinse eignet sich nicht besonders gut für Instagram.
Freiheitsstatue, New York, USA
Freiheitsstatue, New York, USA
Da das Wahrzeichen aus Kupfer besteht und das Metall mit der Zeit oxidiert, hat sich die Farbe allerdings verändert. Wind und Wetter haben der Freiheitsstatue den Grünton verliehen, für den sie heute bekannt ist.
Sponsored Content
Sycamore Gap, Northumberland, England
Der Sycamore Gap Tree, der durch seinen Auftritt im Film „Robin Hood – König der Diebe“ aus dem Jahr 1991 berühmt wurde, war einer der bekanntesten und meistfotografierten Bäume der Welt.
Er stand im wunderschönen Northumberland National Park im Nordosten Englands in einer Vertiefung des Hadrianswalls – der römischen Befestigungsanlage und UNESCO-Weltkulturerbe.
Sycamore Gap Tree, Northumberland, England
Im September 2023 wurde der 150 Jahre alte Baum, der dort seit der Regierungszeit von Königin Victoria im 19. Jahrhundert gestanden hatte, von Vandalen gefällt. Die Auslöschung des Baumes löste eine Welle von Wut und Trauer aus. Inzwischen sprießen zur Freude vieler Menschen wieder neue Triebe aus dem Stumpf und der Baum wächst somit langsam wieder. Experten gehen jedoch davon aus, dass er nie wieder so aussehen wird wie zuvor.
Comments
Be the first to comment
Do you want to comment on this article? You need to be signed in for this feature