Das Ende des Zweiten Weltkrieges jährt sich in diesem Jahr zum 80. Mal. Im größten militärischen Konflikt der Geschichte verloren mehr als 60 Millionen Menschen ihr Leben. Bis heute sind Überreste des Kriegs über den ganzen Erdball verstreut zu finden.
Sehen Sie in unserer Bildgalerie verlassene Orte, die bis heute an die globale Reichweite des Krieges erinnern ...
Adaptiert von Barbara Geier
Die Ruinen des französischen Dorfs Oradour-sur-Glane im französischen Département Haute-Vienne sind eine eindringliche Erinnerung an die Brutalität der Nazis. Am 10. Juni 1944 rückten Soldaten der 2. SS-Panzerdivision „Das Reich“ an und töteten 642 Menschen, darunter 240 Frauen und 205 Kinder. Die Dorfbewohner wurden fälschlicherweise beschuldigt, die französische Résistance zu unterstützen.
Nur sieben Menschen überlebten die Gräueltat. Auf Anweisung des damaligen Präsidenten Charles de Gaulle wurde das Dorf als ständige Gedenkstätte für die Opfer unangetastet gelassen.
Betontürme wie der hier zu sehende am Rehoboth Beach sind heute mysteriöse Erscheinungen an den Stränden des US-Bundesstaats Delaware. Sie wurden zwischen 1939 und 1942 als Beobachtungstürme gebaut, um von dort das Meer nach feindlichen Schiffen abzusuchen, die strategisch wichtige Orte weiter flussaufwärts am Delaware River hätten bedrohen können.
Insgesamt gab es elf Türme, die sich über 64 Kilometer entlang der Atlantikküste verteilten und jeweils mit acht Soldaten besetzt waren. Einer davon – Turm 7 – ist für Besucher geöffnet.
1944 war die Pazifikinsel Peleliu von 11.000 japanischen Soldaten besetzt, die ein ausgedehntes Netz von befestigten Bunkern, Höhlen, Tunneln und Schützengräben zur Verteidigung gegen die US-Streitkräfte errichtet hatten. Für die Amerikaner war die Insel strategisch wichtig, da sie über einen Flugplatz verfügte, der für die Operationen gegen die Philippinen entscheidend war.
Als die US-Truppen im September 1944 landeten, stießen sie auf erbitterten Widerstand. Die Schlacht um Peleliu dauerte letztlich zwei Monate. Einige japanische Soldaten hielten sich sogar bis 1947 auf der Insel versteckt.
Die westlich von Edinburgh gelegene Cramond Island war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger strategischer Posten, der die Zufahrt zur Forth Bridge und zu bedeutenden Hafenanlagen kontrollierte.
Heute sind verlassene Geschützstellungen und andere militärische Gebäude über die schottische Geisterinsel verstreut, die nur bei Ebbe über einen Damm erreicht werden kann. Die markanten Betonzähne, die ihn säumen, wurden während des Krieges gebaut, um U-Boote und kleine Schiffe daran zu hindern, bei Flut vorbeizuschlüpfen.
Die Schlacht im Hürtgenwald in der Nordeifel südöstlich von Aachen dauerte von September 1944 bis Februar 1945 und war damit die längste Schlacht des Zweiten Weltkriegs auf deutschem Boden. Der Wald war eines der am stärksten befestigten Gebiete des deutschen Westwalls, mit dem das Deutsche Reich seine Westgrenze schützte. Er war voller Stacheldraht, Minenfelder, Sprengfallen und Betonbunker wie der hier abgebildete.
Dies und die Dichte des Waldes machte es den amerikanischen Streitkräften sehr schwer und 33.000 Soldaten verloren im Lauf der Schlacht ihr Leben.
Die großen Beton-Flaktürme wurden von den Nazis als Flugabwehrstationen gebaut und dienten bei Luftangriffen auch als Schutzräume für die Zivilbevölkerung und Krankenhäuser. Sie hatten extrem dicke Mauern, eigene Wasserreservoirs, waren mit Nahrungsmittelvorräten ausgestattet und erwiesen sich als bemerkenswert widerstandsfähig gegen alliierte Angriffe.
Auch nach dem Krieg war es schwierig, sie abzureißen, daher stehen viele von ihnen heute noch. Dieser Turm im Wiener Augarten ist mit 55 Metern das höchste jemals gebaute Exemplar.
Die Wolfsschanze, ein riesiger Komplex von Bunkern, Unterständen und Kasernen im Norden Polens, war während des Zweiten Weltkriegs Hitlers Hauptquartier an der Ostfront. Zwischen 1941 und 1944 verbrachte er dort insgesamt 800 Tage. Am 20. Juli 1944 war es Schauplatz des missglückten Attentats, das von Wehrmachtsoffizieren um Claus Schenk Graf von Stauffenberg initiiert worden war.
Anfang 1945, als die Rote Armee in das damalige Ostpreußen vorrückte, wurde der Komplex von den Deutschen weitgehend zerstört. Die Ruinen der Anlage sind heute für Besucher geöffnet.
Das abgelegene Dorf Shingle Street in Suffolk an der Ostküste Englands war während des Zweiten Weltkriegs verlassen, da die gesamte Bevölkerung aus Angst vor einer deutschen Invasion evakuiert worden war. Die umliegende Landschaft wurde vermint.
Neben der Verlegung von Landminen am Strand wurden entlang der Küste zudem Panzersperren aus Beton aufgestellt. Einige dieser Würfel sind noch heute in den Sümpfen in der Nähe des Dorfes zu sehen.
Das Chuuk-Atoll liegt rund 1.560 Kilometer nordöstlich von Neuguinea. Während des Pazifikkrieges war es Japans wichtigster Marinestützpunkt und ein Großteil der japanischen Flotte lag dort vor Anker. Das änderte sich im Februar 1944, als die US-Streitkräfte die Operation Hailstone starteten. In der zweitägigen Bombardierung des Stützpunkts wurden etwa 50 Schiffe und 250 Flugzeuge zerstört.
Heute ist das Gebiet als einer der größten Schiffsfriedhöfe der Welt bekannt, der von dem französischen Forscher Jacques Cousteau im Jahr 1969 wieder entdeckt wurde. Seitdem sind die korallenverkrusteten Wracks der „Geisterflotte“ mit ihrer Fracht – wie der Panzer im Bild – ein beliebtes Ziel für Taucher geworden.
Der winzige Weiler Tyneham in der im Südwesten von Großbritannien gelegenen Region Dorset wurde im Dezember 1943 vollständig evakuiert und für die Ausbildung von Truppen im Vorfeld der D-Day-Landung beschlagnahmt. Auch nach Kriegsende durften die Dorfbewohner nicht in ihre Häuser zurück und bis heute befindet sich Tyneham im Besitz des Verteidigungsministeriums.
Am Wochenende ist das „verlorene Dorf“ meist für Besucher geöffnet.
Der Südpazifik war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Kriegsschauplatz und noch heute sind Flugzeug- und Schiffswracks in der gesamten Region verstreut. Diese Lockheed Ventura der neuseeländischen Luftwaffe stürzte 1944 auf der Talasea-Landebahn in Papua-Neuguinea ab, nachdem sie bei einem Bombenangriff auf die Japaner einen Motorschaden erlitten hatte.
Der Flugplatz wurde kurz nach Kriegsende aufgegeben und ist heute von dichter tropischer Vegetation überwuchert.
Die hier zu sehende Bunkerart gab es bereits im Ersten Weltkrieg, kam im Zweiten Weltkrieg aber viel häufiger zum Einsatz. Im Englischen heißt sie „pillbox“ – aufgrund ihrer Form, die an die Anfang des 20. Jahrhunderts verwendeten Pillendosen erinnert.
In Großbritannien wurden etwa 28.000 dieser kleinen Betonbefestigungen an Stränden und an anderen gefährdeten Orten errichtet. Rund ein Viertel davon sind jetzt noch erhalten, wie dieses Exemplar an der Cornelian Bay in der Nähe von Scarborough in Yorkshire.
Dieser bombensichere U-Boot-Bunker wurde 1941 in der bretonischen Hafenstadt Lorient für deutsche U-Boote gebaut, die in der Atlantikschlacht zum Einsatz kamen.
Der strategisch wichtige Stützpunkt wurde von den alliierten Streitkräften stark bombardiert und bei Kriegsende war ein Großteil von Lorient zerstört. Heute sind die grauen Bunker für die Öffentlichkeit zugänglich.
Gefällt Ihnen dieser Artikel? Dann klicken Sie oben auf Daumen hoch und folgen Sie uns für weitere loveEXPLORING-Themen
Zwischen 1933 und 1938 fanden in Nürnberg jedes Jahr im September die Reichsparteitage der NSDAP statt. Hitlers Architekt Albert Speer hatte für das riesige Gelände, das sich über elf Quadratkilometer erstreckte, Kolossalbauten entworfen, die als Kulisse für die Versammlungen und Aufmärsche dienten. Die Reichsparteitage wurden für Propagandazwecke gefilmt und spielen in Leni Riefenstahls „Triumph des Willens“ (1934) eine wichtige Rolle.
Nach dem Krieg wurden Teile des Geländes abgerissen, das heute zu den Gedenkstätten für die Opfer nationalsozialistischer Gewalt in Deutschland zählt. Im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände können sich Besucher vor Ort informieren.
Im Mai 1940 zerstörte die deutsche Luftwaffe Rotterdams historisches Zentrum vollständig. 1.150 Menschen verloren ihr Leben, 85.000 wurden obdachlos.
Trotz eines großen roten Kreuzes auf dem Dach wurde auch das Coolsingel-Krankenhaus der Stadt bombardiert und weitgehend zerstört. Die Überreste des Krankenhauses wurden 1960 abgerissen – bis auf das Eingangstor, das in das neue Einkaufsviertel der Stadt integriert wurde und als „Coolsingelpoort“ an die Zerstörung Rotterdams erinnert.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war Warschau ein Zentrum des jüdischen Lebens in Polen. Rund 380.000 Menschen lebten dort, fast ein Drittel der Stadtbevölkerung. Im Oktober 1940 wurde auf Befehl der deutschen Besatzer das größte Ghetto im besetzten Europa errichtet – mit laut Historikerangaben über 450.000 Menschen auf rund drei Quadratkilometern.
Mehr als 265.000 Jüdinnen und Juden wurden von dort in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Tausende weitere starben angesichts von Hunger, Krankheiten und der katastrophalen Lebensbedingungen im Ghetto. Nach dem Aufstand im Warschauer Ghetto von 1943 wurde es größtenteils zerstört, doch einige wenige Gebäude blieben erhalten, darunter auch kleine Teile der Ghettomauer.
Sardinien war während des Zweiten Weltkriegs von großer strategischer Bedeutung. Die Deutschen errichteten dort Luft- und Seestützpunkte, um den Zugang der Alliierten nach Malta zu blockieren und die militärischen Operationen der Achsenmächte Deutschland, Italien und Japan in Tunesien zu unterstützen.
Hunderte von Bunkern und anderen Militärgebäuden sind noch auf der Insel erhalten, darunter auch das hier abgebildete, das zu einem alten Militärstützpunkt beim heutigen Ferienort Baja Sardinia gehörte.
Campo di Fossoli wurde von der italienischen Armee 1942 ursprünglich als Gefängnis für in Nordafrika gefangen genommene alliierte Soldaten gebaut. Nach der deutschen Besetzung Italiens im Jahr 1943 wurde es zu einem jüdischen Konzentrationslager umfunktioniert, von dem aus die Menschen nach Auschwitz und in andere Vernichtungslager deportiert wurden.
Auch der jüdische italienische Schriftsteller Primo Levi war dort inhaftiert. Er überlebte Auschwitz und sein erschütternder autobiographischer Bericht „Ist das ein Mensch?“ zählt heute zur Weltliteratur. Nach dem Krieg wurde Campo di Fossoli als Zufluchtsort für Kriegswaisen und Flüchtlinge genutzt. Seit 1970 liegt der Ort verlassen.
Das globale Ausmaß des Zweiten Weltkriegs wird vor allem an entlegenen Orten wie der mikronesischen Insel Kosrae deutlich, wo noch heute dieser verlassene japanische Panzer zu finden ist. 1944 wurden viele der Inseln im nordwestlichen Pazifik von den Japanern besetzt und spielten eine wichtige Rolle im japanisch-amerikanischen Konflikt.
Dieses heute auch als Atombombenkuppel bekannte Gebäude ist das einzige Bauwerk, das den Atombombenabwurf am 6. August 1945 im Zentrum Hiroshimas überstand. Als Teil des heutigen Friedensparks Hiroshima wurde es in seinem bombardierten Zustand gelassen – als Mahnmal für die 140.000 getöteten Menschen. Seit 1996 ist das Friedensdenkmal ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Diese Bahnlinie wurde zwischen 1942 und 1943 von den US-Streitkräften auf der hawaiianischen Insel Oahu gebaut, um Personal und Ausrüstung zu einer Radarstation auf einem erloschenen Vulkan zu transportieren.
Die gasbetriebene Bahn wurde 1966 stillgelegt und die Strecke ist heute eine beliebte Attraktion für Wanderer, die sich über 0,8 Kilometer an den 335-Meter-Anstieg bis zu einer spektakulären Aussicht machen.
Obwohl die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs offiziell neutral war, bereitete sich das Land auf eine Invasion deutscher Truppen vor. Und das zu Recht, denn die Lage war bedrohlich. So wurde 1940 ein Operationsentwurf gegen die Schweiz („Unternehmen Tannenbaum“) ausgearbeitet, der verschiedene deutsche Planungen zur überfallartigen Besetzung der Schweiz zusammenfasste.
Das Land mobilisierte zehn Prozent seiner Bevölkerung als Bürgersoldaten und errichtete ein Netz von Verteidigungsanlagen wie diesen verlassenen Bunker im Rhein.
Dieses rote Backsteingebäude in Peenemünde auf der Ostseeinsel Usedom war von 1937 bis 1944 Teil einer deutschen Forschungseinrichtung, in der V2-Raketen entwickelt und getestet wurden.
Die Langstrecken-Lenkwaffen verwüsteten Städte wie London, Antwerpen und Lüttich, töteten 5.500 Zivilisten und zerstörten über 30.000 Gebäude. Die Anlage wurde 1943 von den Alliierten bombardiert, aber diese große Produktionshalle blieb weitgehend unversehrt.
Diese rostigen Metallfestungen wurden nach ihrem Erbauer, dem britischen Ingenieur Guy Maunsell benannt, und dienten als wichtige Verteidigungsplattformen. Sie schützten das Land und Handelsschiffe, die sich der Küste näherten, vor Luftangriffen.
In den 1950er-Jahren wurden sie stillgelegt. In den 1960er- und 1970er-Jahren nutzten einige Piratensender die Gebilde als ihre Basis.
Vor der Küste North Carolinas griffen deutsche U-Boote im Zweiten Weltkrieg zahlreiche Schiffe der Alliierten an. Hunderte wurden versenkt, bevor die US-Streitkräfte die Situation unter Kontrolle bekamen.
Am 9. Mai 1942 wurde das deutsche U-Boot U-352 von einem Schiff der US-Küstenwache zerstört. Das Wrack wurde 1974 entdeckt und ist heute ein beliebtes Ziel für erfahrene Taucher.
Die Beelitz-Heilstätten in Brandenburg wurden Ende des 20. Jahrhunderts ursprünglich als Tuberkulose-Sanatorium für Arbeiter gebaut. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg diente die Anlage als Lazarett und Sanatorium für Soldaten. Auch Hitler gehörte 1916 zu den Insassen. 1945 wurde es von der Roten Armee eingenommen und die Beelitz-Heilstätten waren bis 1994 das größte Militärhospital der sowjetischen bzw. russischen Armee im Ausland.
Seitdem ist der riesige Komplex dem Verfall preisgegeben und die Öffentlichkeit kann sich das Ganze von einer 21 Meter hohen Plattform aus anschauen.
In Tokio sind nur wenige Überreste des Zweiten Weltkriegs erhalten, da ein Großteil der Stadt 1945 zerstört und in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut wurde. Dieses alte Umspannwerk in einem Stadtteil, der umgangssprachlich als Hibiya bekannt ist, bildet eine Ausnahme.
Als Teil eines militärischen Versorgungsnetzes war es von strategischer Bedeutung und wurde in alliierten Luftangriffen zweimal bombardiert und aus der Luft beschossen. Seit 1995 ist es ein historisches Denkmal.
An einem ruhigen Strand in New Jersey erinnert dieser Bunker an den Zweiten Weltkrieg. Er wurde 1942 als versteckte Geschützstellung ursprünglich unterirdisch erbaut und war nie als dauerhafte Konstruktion gedacht.
Die 2,1 Meter dicken Wände und mächtigen Holzpfähle an der Unterseite des Bunkers erwiesen sich jedoch als robuster als erwartet, sodass er noch heute Teil der Landschaft ist.
Das britische Kriegsfrachtschiff SS „Thistlegorm“ stach im Juni 1941 von Glasgow aus zu ihrer letzten Mission in See. Ihr Ziel war Alexandria in Ägypten und ihre Ladung umfasste Militärfahrzeuge, Munition und Funkgeräte. Drei Monate später wurde sie von Luftwaffe-Bombern versenkt, die nach einem alliierten Truppentransporter Ausschau hielten und stattdessen die „Thistlegorm“ angriffen.
Das Schiff explodierte und sank laut Augenzeugenberichten innerhalb von weniger als einer Minute. Das Wrack wurde Anfang der 1950er-Jahre von Jacques Cousteau wieder entdeckt, geriet bis in die 1990er-Jahre aber in Vergessenheit. Danach wurde es zu einer beliebten Attraktion für Sporttaucher.
Das Ghetto Theresienstadt wurde von den deutschen Besatzern 1941 in der ehemaligen österreichischen Garnisonsstadt des gleichen Namens (auch Terezín) eingerichtet.
Die Nazis nutzten das Lager für Propagandazwecke und maskierten es als „Vorzeigeghetto“. So wurde es in einem Film als „jüdische Mustersiedlung“ präsentiert. Die meisten der Darsteller, darunter viele Kinder, wurden anschließend in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Heute ist Theresienstadt ein UNESCO-Weltkulturerbe und eine der Gedenkstätten, die als Mahnmäler an den Holocaust erinnern.
Im Zweiten Weltkrieg wurden Panzersperren in vielen Formen und Größen eingesetzt. Der sogenannte „Tschechenigel“ entstand in den 1930er-Jahren in der damaligen Tschechoslowakei und wurde von den Deutschen übernommen. Die Konstruktion besteht aus Profilstahlträgern, die über Kreuz verschweißt sind.
Die hier zu sehenden Exemplare stehen am Omaha Beach in der Normandie, einem der Orte der D-Day-Landung. Die Panzersperren waren Teil des Atlantikwalls, den die Deutschen zur Verteidigung entlang der Küsten errichtet hatten.
Gefällt Ihnen dieser Artikel? Dann klicken Sie oben auf Daumen hoch und folgen Sie uns für weitere loveEXPLORING-Themen